Retro Robert Pires Trikot – Der elegante Zauberer der Invincibles
France · Metz, Marseille, Arsenal
Robert Emmanuel Pires gehört zu jenen seltenen Fußballern, die das Spiel mit einer Mischung aus Eleganz, Intelligenz und unaufdringlicher Brillanz prägten. Der französische Linksaußen, geboren 1973 in Reims als Sohn eines portugiesischen Vaters und einer spanischen Mutter, verkörperte wie kaum ein anderer den modernen kreativen Flügelspieler. Mit seinem leichtfüßigen Laufstil, der präzisen linken Klebe und einem fast schon hellseherischen Gespür für den richtigen Pass wurde Pires zu einem der gefährlichsten Offensivspieler seiner Generation. Ein retro Robert Pires Trikot ist heute weit mehr als nur ein Stück Stoff – es ist ein Andenken an eine goldene Ära des europäischen Fußballs. Pires gewann mit Frankreich die Weltmeisterschaft 1998 und die Europameisterschaft 2000, doch seine größte Liebe galt dem Trikot der Arsenal Gunners, mit denen er 2003/04 als Teil der legendären Invincibles eine ganze Saison ungeschlagen durch die Premier League marschierte. Fans, die ein Robert Pires retro Trikot tragen, ehren einen wahren Magier am Ball.
Karrieregeschichte
Die Karriere von Robert Pires begann beim FC Metz, wo er 1993 als talentierter Teenager seinen ersten Profivertrag unterschrieb. In Lothringen reifte er zu einem der vielversprechendsten französischen Talente und gewann 1996 mit Metz den Coupe de la Ligue – der erste große Titel seiner Laufbahn. Sein Auftritt in der UEFA-Cup-Saison machte europäische Topvereine auf ihn aufmerksam. 1998 wechselte er zu Olympique Marseille, wo er trotz persönlich starker Leistungen mit dem südfranzösischen Klub keine großen Trophäen feiern konnte. Im selben Jahr stand er allerdings im Kader der französischen Nationalmannschaft, die im Stade de France die Weltmeisterschaft gewann – obwohl Pires im Finale nicht zum Einsatz kam, war es ein Triumph, der seine Karriere für immer prägte. Zwei Jahre später war er beim EM-Sieg 2000 in Belgien und den Niederlanden eine zentrale Figur und legte mit einer brillanten Vorlage Sylvain Wiltord das entscheidende Tor im Finale auf. Der wahre Karriere-Höhepunkt folgte im Sommer 2000 mit dem Wechsel zum FC Arsenal. Unter Trainer Arsène Wenger entwickelte sich Pires zu einem absoluten Weltklasse-Spieler. Er gewann zwei Premier-League-Titel (2001/02 und 2003/04) sowie drei FA Cups. Die Saison 2001/02 krönte er als FWA Footballer of the Year. Höhepunkt war jedoch die Invincibles-Saison 2003/04, in der Arsenal als bisher einziges Team der Premier-League-Ära eine komplette Saison ungeschlagen blieb. Ein bitterer Rückschlag war die Knieverletzung 2002, die ihn die WM in Südkorea und Japan kostete. Nach Stationen in Villarreal und Aston Villa beendete er seine Karriere in Goa.
Legenden und Mitspieler
Robert Pires' Karriere wurde maßgeblich von außergewöhnlichen Mitspielern und Trainern geprägt. Bei Arsenal bildete er mit Thierry Henry, Dennis Bergkamp und Patrick Vieira ein Offensivensemble, das in seiner Brillanz seinesgleichen suchte. Besonders die telepathische Verbindung zu Henry – beide Franzosen, beide stilbewusst, beide Vollender – führte zu unzähligen unvergesslichen Toren. Freddie Ljungberg auf der gegenüberliegenden Flanke und Ashley Cole hinter ihm rundeten ein perfekt eingespieltes Kollektiv ab. Sein größter Förderer war zweifelsohne Arsène Wenger, der Pires' Talent erkannte und ihn zum kompletten Spieler formte. In der französischen Nationalmannschaft spielte Pires an der Seite von Legenden wie Zinédine Zidane, Didier Deschamps, Lilian Thuram und Marcel Desailly – die Goldene Generation der Bleus. Sein wohl größter Rivale war Sir Alex Fergusons Manchester United mit Roy Keane und Cristiano Ronaldo; die Duelle zwischen Arsenal und United definierten eine ganze Premier-League-Ära. Auch Chelsea unter José Mourinho stellte ab 2004 eine ständige Bedrohung dar. Bei Olympique Marseille spielte er mit Laurent Blanc und Christophe Dugarry, beim FC Metz lernte er von Trainer Joël Muller die Grundlagen seines technischen Spiels.
Ikonische Trikots
Die Trikots, die Robert Pires während seiner Karriere trug, sind heute begehrte Sammlerstücke. Besonders das rote Arsenal-Heimtrikot der Saison 2003/04 mit dem berühmten weißen Ärmelbesatz und dem JVC- bzw. später O2-Sponsor ist legendär – das ist DAS Trikot der Invincibles. Frühere Arsenal-Trikots der Saisons 2001/02 (Sega-Sponsor) und 2002/03 zeigen ein klassisches Design, das von Nike geliefert wurde und in Sammlerkreisen extrem hoch bewertet wird. Auch die Auswärtstrikots in Gelb-Marineblau sind echte Klassiker. Aus seiner Marseille-Zeit ist das weiße OM-Heimtrikot mit hellblauen Akzenten gefragt, während das marineblau-weiße Trikot vom FC Metz mit seinem charakteristischen Karomuster nostalgische Erinnerungen weckt. Im Trikot der französischen Équipe Tricolore – tiefblau mit dem coq gaulois auf der Brust – schrieb Pires bei der EM 2000 Geschichte. Ein authentisches retro Robert Pires Trikot mit der Rückennummer 7 (Arsenal) oder 11 (Frankreich) ist für Sammler ein wahrer Schatz, besonders wenn es Match-issued oder Match-worn aus der Invincibles-Saison stammt.
Sammlertipps
Beim Kauf eines retro Robert Pires Trikots sollten Sammler auf einige wichtige Details achten. Die wertvollsten Stücke stammen aus der Premier-League-Saison 2003/04 (Invincibles), gefolgt von 2001/02 (Meisterschaft) und der EM 2000 mit Frankreich. Achten Sie auf das originale Nike- bzw. Adidas-Logo, korrekte Sponsoraufdrucke (JVC, Sega, O2 bei Arsenal) und die offizielle Beflockung mit „Pires 7". Der Zustand sollte mindestens „Excellent" sein, idealerweise mit kräftigen Farben und festen Nähten. Match-worn-Exemplare mit Echtheitszertifikat erzielen die höchsten Preise, während gut erhaltene Replicas eine erschwingliche Alternative für jeden Gunners-Fan darstellen.