RetroTrikot

Retro Hibernian Trikot – Tradition aus Leith seit 1875

Der Hibernian Football Club, von seinen Anhängern liebevoll Hibs oder Hibees genannt, ist weit mehr als nur ein schottischer Fußballverein – er ist ein lebendiges Stück Kultur- und Migrationsgeschichte. Gegründet 1875 von irischen Einwanderern im Edinburgher Stadtteil Leith, trägt Hibernian seine irischen Wurzeln stolz im Namen: Hibernia ist der lateinische Begriff für Irland. Diese Identität spiegelt sich in den traditionellen grün-weißen Farben wider, die jedes Hibernian retro Trikot zu einem unverwechselbaren Sammlerstück machen. Easter Road, die Heimstätte der Hibees, gehört zu den atmosphärischsten Stadien Schottlands, wo der berühmte Vereinshymne 'Sunshine on Leith' der Proclaimers vor jedem Heimspiel die Tribünen zum Beben bringt. Der Klub steht für Leidenschaft, technisch versierten Offensivfußball und eine tief verwurzelte Rivalität mit Hearts of Midlothian im Edinburgh Derby. Wer ein retro Hibernian Trikot trägt, bekennt sich zu einer der faszinierendsten Geschichten des britischen Fußballs – einer Geschichte voller Pionierleistungen, dramatischer Pokalsiege und einer Fankultur, die ihresgleichen sucht.

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Vereinsgeschichte

Die Geschichte von Hibernian beginnt 1875, als irisch-katholische Einwanderer in Leith einen Verein gründeten, der zunächst von der Scottish Football Association ausgeschlossen wurde – ein Schicksal, das ihre Identität nur stärkte. Schnell etablierten sich die Hibees als feste Größe im schottischen Fußball und gewannen bereits 1887 den Scottish Cup. Die wahre goldene Ära folgte jedoch in den späten 1940er und frühen 1950er Jahren, als Hibernian unter dem legendären Trainer Hugh Shaw drei Mal die schottische Meisterschaft holte (1948, 1951, 1952) und mit der berühmten Sturmreihe 'Famous Five' Fußballgeschichte schrieb. Besonders historisch: 1955 war Hibernian der allererste britische Klub überhaupt, der am Europapokal der Landesmeister teilnahm und bis ins Halbfinale vordrang – ein Meilenstein, der bis heute mit Stolz erzählt wird. Die folgenden Jahrzehnte brachten Höhen und Tiefen: Liga-Cup-Triumphe 1972 und 1991 wechselten sich mit finanziellen Krisen und Abstiegskämpfen ab. 1989 stand der Klub kurz vor der Übernahme durch Erzrivalen Hearts, doch ein 'Hands off Hibs'-Aufstand der Fans rettete den Verein. 2016 schließlich beendete Hibernian eine 114 Jahre währende Pokalflaute mit einem dramatischen 3:2-Sieg gegen Rangers im Scottish Cup Finale – Anthony Stokes und David Gray wurden zu unsterblichen Helden. Das Edinburgh Derby gegen Hearts bleibt eines der ältesten und intensivsten Derbys der Welt, ausgetragen seit 1875 und stets aufgeladen mit historischer Bedeutung.

Große Spieler und Legenden

Kein Spielerkapitel von Hibernian wäre vollständig ohne die Famous Five: Gordon Smith, Bobby Johnstone, Lawrie Reilly, Eddie Turnbull und Willie Ormond bildeten in den frühen 50er Jahren eine der gefürchtetsten Sturmreihen Europas und definierten die Identität des Klubs für Generationen. Lawrie Reilly, später als 'Last Minute Reilly' für seine späten Tore gefeiert, ist bis heute Rekordtorschütze für die schottische Nationalmannschaft. In den 70er Jahren prägte Pat Stanton, ein eleganter Defensivspieler und späterer Klub-Ikonentrainer, die Mannschaft. George Best, der irische Genie-Stürmer von Manchester United, trug 1979 für eine kurze, aber unvergessliche Saison das grün-weiße Trikot und sorgte für volle Ränge in Easter Road. Andy Goram bewachte das Tor, bevor er zu Rangers wechselte, und Franck Sauzée, der elegante Franzose, brachte in den späten 90ern Klasse und Eleganz nach Leith. Trainer Alex Miller, Tony Mowbray und später Neil Lennon prägten moderne Ären, doch der größte Heldenmoment gehört David Gray, dessen Kopfballtor in der 92. Minute des Pokalfinales 2016 jeden Hibee weltweit jubeln ließ. Dazu kommen Talente wie John Collins, Russell Latapy, Garry O'Connor und Scott Brown, die alle in Easter Road ihre Karrieren formten, bevor sie zu größeren Bühnen aufbrachen.

Ikonische Trikots

Das Hibernian retro Trikot ist ein wahres Designjuwel: Das ikonische Grün-Weiß mit den charakteristischen weißen Ärmeln – inspiriert vom Trikot des Arsenal FC, dessen Trainer in den 30ern half, die Hibs neu auszustatten – machte das Hemd unverwechselbar. Die 70er Jahre brachten klassische Bumblebee-Designs mit dickem Mittelstreifen, während die 80er mit Bukta- und Umbro-Trikots experimentierten, oft mit feinen Pinstripes und dem traditionellen Wappen mit Burg und Schiff. Die berühmten Carlsberg-gesponserten Trikots der späten 90er und frühen 2000er, gefertigt von Le Coq Sportif, sind bei Sammlern besonders begehrt – speziell das 2001er Pokalfinal-Trikot. Das Mitre-Trikot der Saison 1991/92, in der Hibs den Liga-Cup gewann, bleibt ein Kult-Objekt. Modernere Sponsoren wie Whyte & Mackay oder Marathonbet schmücken jüngere Editionen. Sammler suchen besonders nach den Heim-Trikots der frühen 70er mit dem schlichten 'HFC'-Wappen, sowie limitierten Auswärtstrikots in Weiß oder seltenem Schwarz, die heute echte Raritäten darstellen.

Sammlertipps

Beim Kauf eines retro Hibernian Trikots solltest du auf bestimmte Saisons achten: Die Carlsberg-Ära (1999-2008) ist besonders nostalgisch, das Pokalsieger-Shirt von 2015/16 ein Muss für jeden Hibee. Match-worn-Exemplare mit dokumentierter Provenienz erzielen Höchstpreise, während hochwertige Replicas bezahlbare Klassiker bieten. Achte auf den originalen Sponsor-Aufdruck, das richtige Wappen der jeweiligen Ära und unbeschädigte Vereins-Tags am Innenkragen. In unserem Shop findest du 43 sorgfältig kuratierte Hibernian Trikots in unterschiedlichen Zustandsklassen – von Mint Condition bis charmant getragen.