RetroTrikot

Retro Leganés Trikot – Stolz der Pepineros aus Madrid

Es gibt Vereine, die durch Millionenbudgets und galaktische Stars Geschichte schreiben – und dann gibt es CD Leganés. Dieser Klub aus einer Arbeiterstadt im Südwesten von Madrid, gerade einmal elf Kilometer vom Bernabéu entfernt, steht für etwas ganz anderes: Bodenständigkeit, Leidenschaft und den unbeugsamen Willen, den ganz Großen die Stirn zu bieten. Die Leganenses, liebevoll „Los Pepineros" – die Gurkenbauern – genannt, tragen ihren Spitznamen mit Stolz. Er erinnert an die landwirtschaftlichen Wurzeln der Region, an eine Zeit, als Leganés noch ein kleines Dorf war, bevor es zur viertgrößten Gemeinde der Comunidad de Madrid mit fast 200.000 Einwohnern heranwuchs. In den Blau-Weißen Farben des Klubs steckt die ganze Seele dieses Stadtteils: hart arbeitend, bodenständig, niemals aufgebend. Ein retro Leganés Trikot zu besitzen bedeutet mehr als nur ein Stück Stoff – es ist ein Bekenntnis zu einem Fußball, der noch vom echten Leben handelt, von Aufstieg aus der Tiefe, von Copa-Wundern und dem unvergesslichen Jubel, wenn der kleine Klub den Riesen zu Fall bringt.

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Vereinsgeschichte

CD Leganés wurde 1928 gegründet und verbrachte den Großteil seiner Existenz in den unteren spanischen Profiligen – ein klassischer Fahrstuhlverein, der jahrzehntelang zwischen Segunda División B und Segunda División pendelte, ohne je wirklich an die große Bühne heranzukommen. Doch genau diese Ausdauer und Geduld machte den Moment, als er endlich kam, umso größer.

Die Sensation ereignete sich in der Saison 2015/16: Unter Trainer Asier Garitano gelang Leganés erstmals in der Vereinsgeschichte der Aufstieg in die Primera División – in die La Liga. Für eine Stadt und einen Verein, der fast neun Jahrzehnte auf diesen Moment gewartet hatte, war es ein historischer Triumph. Im Estadio Municipal de Butarque, einer intimen Arena mit rund 11.000 Plätzen, herrschte Ausnahmezustand.

Doch der Höhepunkt der Vereinsgeschichte sollte noch kommen: der Copa del Rey 2017/18. Die Pepineros kämpften sich Runde für Runde durch das Pokalturnier und trafen im Viertelfinale auf niemand anderen als Real Madrid – den Weltklub von nebenan. Im Bernabéu, vor 70.000 Zuschauern, schlug Leganés den Titelverteidiger mit 2:1 und zog ins Halbfinale ein. Der Torjubel hallte durch ganz Spanien. Es war eine dieser märchenhaften Momente, die nur der Fußball schreiben kann – David besiegt Goliath, und das nicht irgendwo, sondern mitten in der Kathedrale des Weltfußballs.

Im Halbfinale gegen Sevilla FC war der Traum zwar beendet, aber der Ruhm blieb. Vier Spielzeiten in Folge hielt sich Leganés in der Primera División – von 2016 bis 2020 – bevor der Abstieg in der von der COVID-19-Pandemie überschatteten Saison 2019/20 besiegelt wurde. Seitdem kämpft der Klub in der Segunda División darum, den Weg zurück in die Beletage des spanischen Fußballs zu finden. Die Geschichte der Pepineros ist noch lange nicht zu Ende geschrieben.

Große Spieler und Legenden

Durch die Reihen von Leganés sind im Laufe der Jahrzehnte viele interessante Fußballer gegangen, doch die La-Liga-Ära von 2016 bis 2020 brachte die bemerkenswertesten Persönlichkeiten hervor.

Én Trainer über alles: Asier Garitano führte den Klub in die Primera División und wurde zur Legende, bevor er den Verein nach dem historischen Aufstieg verließ. Sein Nachfolger Mauricio Pellegrino, der argentinische Verteidiger und erfahrene Coach, formte die Mannschaft weiter und brachte den Verein bis in jenes denkwürdige Copa-Halbfinale.

Unter den Spielern stach der kolumbianische Stürmer Guido Carrillo hervor, der mit seiner Wucht und Abschlussstärke viele wichtige Tore beisteuerte. Óscar Rodríguez, ein Leihspieler von Real Madrid, bewies in der Saison 2019/20 mit spektakulären Freistößen und Toren aus der Distanz, welche technische Klasse der Klub zeitweise in seinen Reihen hatte. Der marokkanische Stürmer El Arabi Soudani brachte nordafrikanisches Temperament und Schnelligkeit in das Spiel der Pepineros. Im Mittelfeld war Gabriel Pires, der portugiesisch-brasilianische Doppelstaatsbürger, ein verlässlicher Motor, der das Spiel strukturierte.

Der nigerianische Innenverteidiger Kenneth Omeruo, auf Leihbasis von Chelsea FC, bildete das Rückgrat einer kompakten Defensive, die den Klub so lange im Oberhaus hielt. Und Nabil El Zhar, der marokkanische Flügelstürmer mit Wurzeln beim FC Liverpool, brachte Erfahrung und internationale Klasse in das Leganés-Trikot. Diese Spieler prägten eine kurze, aber unvergessliche Ära – verewigt in jedem authentischen Leganés-Trikot aus jenen Jahren.

Ikonische Trikots

Das Trikot von CD Leganés ist so klar wie die Vereinsidentität selbst: Blau und Weiß, kompromisslos und ohne Schnörkel. In den Jahrzehnten des Lebens in den unteren Ligen trugen die Pepineros schlichte Trikots, die die bescheidene Herkunft des Klubs widerspiegelten – keine großen Sponsoren, keine aufwendigen Designs, einfach klassisches Blau mit weißem Streifen oder Brust-Panel.

Mit dem Aufstieg in die La Liga 2016 änderte sich die Sichtbarkeit des Klubs schlagartig. Die Trikots der Saisons 2016/17 und 2017/18 sind heute die begehrtesten unter Sammlern: klares Blau als Grundfarbe, markantes weißes „CD Leganés"-Emblem auf der Brust, dezente Sponsorenlogos. Das Ausweich-Trikot in Weiß mit blauen Akzenten war ebenso elegant wie funktional.

Das Trikot der Copa-Saison 2017/18 hat dabei einen ganz besonderen Platz in der Vereinsgeschichte. Wer ein retro Leganés Trikot aus genau dieser Spielzeit sein Eigen nennt, besitzt ein Stück spanische Fußballgeschichte – das Trikot, das beim historischen Sieg über Real Madrid im Bernabéu getragen wurde. Die zeitgenössischen Kits aus der La-Liga-Ära kombinieren technische Funktionsstoffe mit dem traditionellen Farbschema und bieten eine perfekte Brücke zwischen Nostalgie und modernem Fußball. Für jeden Liebhaber des spanischen Fußballs und kleiner Klubs mit großem Herz ist ein solches Sammlerstück unverzichtbar.

Sammlertipps

Wer ein retro Leganes Trikot sucht, sollte vor allem die Saisons 2017/18 und 2018/19 im Fokus behalten – die Copa-del-Rey-Saison ist dabei die absolute Krone der Sammlung. Match-worn Exemplare aus dem Viertelfinale gegen Real Madrid sind äußerst selten und entsprechend wertvoll; für authentische Replikas dieser Ära ist der Preis deutlich günstiger. Achte beim Kauf auf vollständige Aufnäher, korrekte Schriftarten im Vereinslogo und die originalen Sponsorenlogos. Trikots in sehr gutem oder unbenutztem Zustand erzielen deutlich höhere Preise. Ein Original-Spieler-Trikot mit Namens- und Nummernaufdruck eines damaligen Stammspielers – etwa Óscar Rodríguez oder Guido Carrillo – ist eine Investition, die sich langfristig lohnt.