RetroTrikot

Retro Exeter City Trikot – Die Grecians aus Devon

Exeter City Football Club – die Grecians aus der Grafschaft Devon – verkörpert wie kaum ein anderer Verein die Seele des englischen Fußballs von der Basis. Gegründet 1904, haben sie sich durch Jahrzehnte des Auf und Abs im englischen Ligensystem gekämpft, stets mit einer leidenschaftlichen Fangemeinde im Rücken. Was diesen Klub wirklich einzigartig macht: Exeter City gehört seinen eigenen Fans. Seit 2003 hält der Exeter City Supporters' Trust die Mehrheit am Verein – ein Modell, das in England Seltenheitswert hat und den Club zu einem Symbol für demokratischen Fußball macht. Der Name „Grecians" ist bis heute Gesprächsstoff: Ob er von einem Stadtteil Exeters, einem historischen Schulwettkampf oder der auffälligen Spielkleidung der frühen Jahre stammt, bleibt offen – und genau diese Mystik macht ihn so reizvoll. Wer ein Exeter City retro Trikot trägt, trägt ein Stück gelebter Fußballgeschichte – für Sammler und Liebhaber des authentischen englischen Fußballs ein absolutes Muss.

...

Vereinsgeschichte

Die Geschichte von Exeter City beginnt offiziell im Jahr 1904, als der Verein aus einer Fusion lokaler Klubs entstand und schnell zu einem festen Bestandteil des südenglischen Fußballs wurde. Schon früh machte der Klub von sich reden: 1914 unternahm Exeter City eine legendäre Tournee nach Brasilien und bestritt dort ein Spiel gegen eine brasilianische Nationalauswahl – ein historisches Match, das als eines der ersten offiziellen Länderspiele Brasiliens gilt. Dieses Kapitel macht die Grecians zu einem Teil der Weltfußballgeschichte, weit über die Grenzen Devons hinaus.

In der Football League etablierte sich Exeter City vor allem in der Third Division South, wo der Klub über Jahrzehnte um Punkte und Aufstiegsplätze rang. Die Nachkriegsjahre brachten wechselhafte Zeiten: Mal kämpfte man gegen den Abstieg, mal näherte man sich den oberen Tabellenregionen. Der St James Park, das Heimstadion im Herzen Exeters, wurde zur Festung – ein knochenharter Brocken für jeden Gegner.

Besonders die FA Cup-Auftritte sorgten regelmäßig für Aufmerksamkeit. Als Drittligist große Premiership-Klubs zu fordern oder gar zu schlagen – das gehört zur DNA der Grecians. Solche Giantkillings sind unvergessen und haben den Ruf des Klubs weit über Devon hinaus geprägt.

Der Tiefpunkt kam in den frühen 2000er-Jahren, als finanzielle Probleme den Verein an den Rand des Ruins brachten. Die Rettung kam von den Fans selbst: Der Supporters' Trust übernahm 2003 die Kontrolle und stellte damit ein Modell vor, das Schule machen sollte. Exeter City wurde zum lebendigen Beweis, dass Fußball den Menschen gehören kann.

Der sportliche Neustart folgte: 2008 gelang die Rückkehr in die Football League nach einem Playoff-Sieg. In den 2010er-Jahren pendelte der Klub zwischen League One und League Two, ehe 2022 ein überzeugender Aufstieg in die League One gelang. Trotz der bevorstehenden Rückkehr in die League Two für 2026/27 bleibt die Identität des Klubs ungebrochen – stolz, unabhängig und tief in der Gemeinschaft verwurzelt.

Große Spieler und Legenden

Exeter City hat im Laufe seiner Geschichte eine Reihe bemerkenswerter Spieler hervorgebracht oder beherbergt, die den Verein für immer prägen. Allen voran steht Cliff Bastin – einer der größten englischen Fußballer der 1930er-Jahre – der zwar in Exeter geboren wurde und seine ersten Schritte im Fußball in der Stadt machte, bevor er zu Arsenal wechselte und dort zu einem der besten Flügelstürmer seiner Generation aufstieg. Seine Wurzeln liegen unbestreitbar in Devon.

Adam Stansfield ist eine der tragischsten und gleichzeitig bewegendsten Figuren in der jüngeren Geschichte der Grecians. Der Stürmer, der den Verein mit echter Leidenschaft repräsentierte, verstarb 2010 viel zu jung an Krebs. Exeter City ehrte ihn mit einem Denkmal und der Benennung eines Stadionteils – seine Nummer bleibt unvergessen.

Auf der Trainerbank hinterließ Alan Ball – ja, der Weltmeister von 1966 – als Manager in den 1990er-Jahren seine Spuren. Dass ein solcher Fußballname ausgerechnet in Exeter wirkte, zeigt die magnetische Anziehungskraft, die der Klub auch abseits der großen Scheinwerfer ausstrahlt.

In neuerer Zeit prägten Spieler wie Matt Taylor, der später als Trainer zurückkehrte, und Paul Tisdale, der den Verein als Manager über ein Jahrzehnt lang führte und damit zur Ikone wurde, die Identität der Grecians. Tisdale ist bis heute eine der am längsten amtierenden und erfolgreichsten Trainerpersönlichkeiten in der jüngeren Geschichte der Football League.

Ikonische Trikots

Das Exeter City retro Trikot ist für Sammler ein echtes Juwel aus der englischen Unterhaus-Fußballkultur. Die klassischen rot-weißen Streifen sind das unverwechselbare Markenzeichen der Grecians – ein Design, das sich durch die gesamte Geschichte des Vereins zieht und in verschiedenen Variationen immer wieder neu interpretiert wurde.

In den 1970er- und 1980er-Jahren trugen die Spieler Trikots, die den Zeitgeist dieser Ära perfekt widerspiegeln: breite Streifen, schlichte Schriftarten, erste zaghafte Sponsor-Logos auf der Brust. Diese Stücke sind heute besonders begehrte Sammlerobjekte, da sie den Charme des unvermischten englischen Fußballs transportieren.

Die 1990er brachten – wie überall in England – mutigere Designs mit ungewöhnlichen Schnittmustern und grelleren Farbtönen. Auch Exeter City experimentierte in dieser Zeit mit alternativen Ausweichtrikots in ungewohnten Farbkombinationen, die heute mit einem nostalgischen Schmunzeln betrachtet werden.

Das retro Exeter City Trikot aus den frühen 2000er-Jahren trägt eine besondere emotionale Last: Es steht für die dunkelste und gleichzeitig hoffnungsvollste Phase des Vereins, als die Fans die Kontrolle übernahmen. Ein solches Trikot zu besitzen bedeutet, ein Stück gelebter Fangeschichte in den Händen zu halten. Aktuell sind 11 authentische retro Trikots in unserem Shop verfügbar.

Sammlertipps

Für Sammler lohnt sich besonders der Blick auf Trikots aus den Aufstiegsjahren 2008 und 2022 – diese Saisons haben emotionalen Wert und sind entsprechend gefragt. Matchworn-Exemplare erzielen deutlich höhere Preise als Replicas, bieten aber eine direkte Verbindung zum Spielgeschehen. Achte auf den Zustand der Streifen und die Qualität der Stickerei beim Badge. Frühe Fanclub-Ära-Trikots (ab 2003) sind wegen ihrer historischen Bedeutung besonders begehrt. Replica-Trikots in gutem Zustand bieten Einsteigern einen erschwinglichen Einstieg in die Welt der Grecians-Sammlerstücke.